Blockheizkraftwerke


BHKW

Blockheizkraftwerke (BHKWs):

Hierbei handelt es sich um eine kompakte Anlage zur Strom- und Wärmeerzeugung. Mit einer solchen Anlagen können Sie Ihre Energie selber erzeugen.

Als Brennstoff wird meist Erdgas eingesetzt. Aber auch der Einsatz von Flüssiggas oder Biogas ist hier weit verbreitet. Auch der Einsatz von regenerativ erzeugtem Wasserstoff ist möglich.

Unsere BHKWs decken einen elektrischen Leistungsbereich zwischen 1 und 20 Kilowatt (kW) ab. Die Wärmeleistung liegt etwa um das dreifache über der elektrischen Leistung. So erzeugt beispielsweise ein BHKW mit 4kW elektrischer Leistung bei effizientem Betrieb etwa 12kW Wärmeleistung.

Der BHKW-Einsatz ist insbesondere für Objekte mit einem hohen und gleichmäßigen Wärmebedarf und einem hohen Strombedarf interessant. Der Einsatz der kleinen Anlagen mit 1kW elektrischer Leistung macht in einem Wohnhaus bereits ab einem jährlichen Heizölbedarf von ca. 3.000 Litern oder 3.000m³ Erdgas im Jahr Sinn. Bei einem jährlichen Strombedarf von mehr als 4.000kWh sind solche Anlagen schon wirtschaftlich darstellbar.

Ein wichtiger Indikator für die Effizienz sind die Abgastemperaturen der Blockheizkraftwerke. In Abhängigkeit von niedrigen Heizungs-Rücklauftemperaturen (Hydraulischer Abgleich) erreichen unsere BHKWs Abgastemperaturen in Höhe von ca. 50-60°C am BHKW und an der Kaminmündung von ca. 40-45°C. Dadurch wird der Brennwerteffekt optimal genutzt und die Abgasverluste werden minimiert.

Der Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKWs) wird durch eine Vielzahl von öffentlichen Förderprogrammen unterstützt. Die BAFA hat zuletzt zum 01.01.2015 Ihre BHKW-Förderung deutlich gesteigert (http://www.bafa.de/bafa/de/energie/kraft_waerme_kopplung/mini_kwk_anlagen/index.html). Je nach Modell bekommt man hier z.B. für ein BHKW mit 4kW elektrischer Leistung fast 3.500€ an Förderung. Es gibt auch interessante fortlaufende Förderungen. So gibt es z.B. den KWK-Bonus für jede selbst erzeugte kWh Strom (nämlich ca. 5,41 Cent je kWh). Und das unabhängig davon, ob der Strom ins öffentliche Netz eingespeist oder selbst verbraucht wird. Des Weiteren ist die vom BHKW verbrannte Energie von der Energiesteuer befreit. Entsprechend bekommt man vom Hauptzollamt die mit dem Energiepreis bezahlte Steuer einmal jährlich wieder zurück. Für den ins Netz eingespeisten Strom gibt es auch eine Einspeisevergütung. Diese orientiert sich jedoch am Börsenpreis für Strom und ist zuletzt eher gefallen.

Unabhängig von der BHKW-Förderung lässt sich über die Eigenstromerzeugung und -Nutzung ein wirtschaftlich sehr interessanter Vorteil erreichen. Der Strombezug aus dem öffentlichen Netz kostet je nach Anbieter inzwischen zwischen 22 und 28 Cent je kWh. Gleichzeitig lässt sich mit einem BHKW Strom für weniger als die Hälfte dieses Betrages erzeugen. Und das unter Berücksichtigung aller relevanter Kostenblöcke!

Mithilfe eines BHKWs lässt sich in Baden-Württemberg auch das gültige EWärmeG (auch Wärmegesetz BW genannt) erfüllen. Der Einsatz des BHKWs gilt als Ersatzmaßnahme im Zuge der Heizungssanierung. Entsprechend ist der Bürger bei seiner Entscheidung für das BHKW von der Nutzung anderer Erneuerbarer Energien befreit.


Partner


EigenEnergie ist ein Netzwerk von Unternehmen aus den Bereichen Konzeption, Umsetzung und Service.

Zielsetzung: 

Aktive Mitgestaltung einer möglichst effizienten, regenerativen und dezentralen Energieversorgung.

Kernkompetenzen:

- Umsetzung und Service BHKW-Anlagen (Blockheizkraftwerke bzw. Kraft-Wärme-Kopplung)

- Konzeption und Umsetzung Wärme- und Stromverbünde zwischen Objekten

- Umsetzung von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung an Heizungs- und Lüftungsanlagen