Windkraft


Der Stromgenerator einer Kleinwindkraftanlage wird angetrieben, sobald Wind auf die Rotorblätter wirkt. Durch eine Drehung der Gondel kann eine ständige Anpassung auf die jeweilige Windrichtung vorgenommen werden und durch den Einsatz einer elektromagnetischen Bremse ein möglicher Schutz vor zu hohen Windgeschwindigkeiten erfolgen.

Die Kombination aus Photovoltaik und Windkraft zur Energieerzeugung ist in Nordeuropa meist optimal: Während die Solarzellen im Sommer große Erträge liefern, herrscht dafür in den sonnenarmen Wintermonaten, in denen es aber einen hohen Heizbedarf gibt, viel Wind, den die Kleinwindkraftanlage in Strom umwandelt.

Die durchschnittlichen Ausgaben für Strom in einem Drei-Personen-Haushalt, der einen jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh hat, haben sich seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt.

 

Je höher der Strompreis steigt, desto rentabler wird im Vergleich dazu selbst produzierter Strom durch Kleinwindkraftanlagen. Außerdem muss der Produzent momentan noch keine Steuern oder Umlagen für selbst erzeugten Strom zahlen. Wie auch bei Photovoltaikanlagen wird eine größtmögliche Wirtschaftlichkeit von Kleinwindkraftanlagen nicht durch die mittlerweile geringen Einspeisevergütungen erreicht, sondern durch eine maximale Eigennutzung, um vom steigenden Haushaltsstrompreis weitgehend unabhängig zu werden.